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Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie informieren, dass Gartenabfälle - wie Ast- und Strauchschnitt, Rasenschnitt - Nicht auf Wiesen, im Wald, an Waldrändern oder sonst wie in der freien Natur abgelagert werden darf. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Form der Entsorgung verboten ist und geahndet wird.

Gefährliche Pflanzenreste, wie z. B. Eibe und Thuja sind hochgiftig. Viele beliebte Ziergehölze aus Gärten, darunter Eibe und Thuja, sind hochgiftig. Während sie im Garten kaum Probleme verursachen, können sie auf landwirtschaftlichen Flächen oder Weidegrundstücken für Tiere lebensgefährlich sein. Schon kleine Mengen der Nadeln oder Zweige reichen aus, um bei Rindern, Pferden, Schafen oder Wildtieren schwere Vergiftungen auszulösen. So ist vor wenigen Wochen eine trächtige Kuh durch entsorgten Eibenschnitt eines Unbekannten verendet. Auch im Namen aller Tierhalter und Jagdgenossen dieser Aufruf an die Öffentlichkeit.


Auch wenn Astschnitt und Rasenschnitt auf den ersten Blick „natürlich“ wirkt, hat er in der freien Landschaft nichts verloren:

  • Gefahr für Weidetiere durch giftige Zierpflanzenreste
  • Verdrängung heimischer Pflanzen durch fremde Gartenarten
  • Einschleppung von Schädlingen und Pflanzenkrankheiten
  • Nährstoffeintrag, der Wiesen und Wälder ökologisch aus dem Gleichgewicht bringt
  • Rechtliche Konsequenzen: Das Ablagern von Grünabfällen in der Natur stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit Bußgeldern geahndet werden.

Für Ast- und Strauchschnitt steht allen Bürgerinnen und Bürgern die kommunale Schnittgutsammelstelle zur Verfügung. Dort wird das Material fachgerecht, sicher, kostengünstig und umweltgerecht verarbeitet oder kompostiert. Mind. zweimal jährlich wird Astschnitt der Haushalte zentral eingesammelt. Jeder Haushalt verfügt über eine „Biotonne“ (grünes Sammelbehältnis).

Bitte entsorgen Sie Ihr Schnittgut ausschließlich an den dafür vorgesehenen Stellen.
Mit wenigen Minuten zusätzlichem Aufwand schützen Sie Nutztiere, Wildtiere, unsere Landschaft und verhindern tragische Vorfälle wie den aktuellen Tod der trächtigen Kuh.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Der Gemeindevorstand der
Gemeinde Wettenberg