Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und eigentlich möchten wir den Sommer genießen. Doch viele Menschen kennen auch die andere Seite der warmen Jahreszeit: schwere Beine und geschwollene Füße.
Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, sind Sie nicht allein. An heißen Tagen reagiert unser Körper anders als gewohnt. Die Blutgefäße erweitern sich, damit Wärme abgegeben und die Körpertemperatur reguliert werden kann. Dadurch werden Blut und Gewebsflüssigkeit aus den Beinen oft langsamer zurücktransportiert.
Die Folge können schwere Beine, geschwollene Füße und Knöchel, Spannungsgefühle in den Waden oder das Gefühl sein, „aufgeschwemmt“ zu sein – besonders nach langem Sitzen oder Stehen.
Die gute Nachricht: Schon kleine Veränderungen im Alltag können den Körper entlasten. Da wir bei Hitze mehr Flüssigkeit verlieren, ist ausreichendes Trinken besonders wichtig. Trinken Sie regelmäßig über den Tag verteilt Wasser oder ungesüßte Getränke – auch wenn Sie noch keinen starken Durst verspüren.
Auch Bewegung hilft. Unsere Beinmuskulatur wirkt wie eine natürliche Pumpe und unterstützt den Rücktransport des Blutes zum Herzen. Schon kleine Bewegungseinheiten reichen aus, zum Beispiel:
- ein kurzer Spaziergang
- Treppen statt Aufzug
- Fußkreisen im Sitzen
- kurze Bewegungspausen, etwa vor dem Fernseher
Ebenso sinnvoll ist es, die Beine zwischendurch hochzulagern. Das unterstützt den Rückfluss von Blut und Gewebsflüssigkeit. Kühle Wassergüsse können die Gefäße trainieren und werden besonders an heißen Tagen oft als angenehm empfunden.
Ob auf der Wiese, am Strand oder im Garten: Barfußlaufen aktiviert die Muskulatur, fördert die Durchblutung und tut vielen Menschen gut.
Schwere Beine und geschwollene Füße sind im Sommer häufig keine Erkrankung, sondern eine natürliche Reaktion auf Wärme sowie langes Sitzen oder Stehen. Mit ausreichend Flüssigkeit, regelmäßiger Bewegung und kleinen Entlastungen im Alltag können Sie Ihren Körper unterstützen und den Sommer wieder leichter genießen.










